Unser Profil

Am 11. Mai 2011 wurde in Hennef an der Sieg, am Sitz der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA), die Gütegemeinschaft Güteschutz Grundstücksentwässerung im Sinne der RAL-Grundsätze für Gütezeichen gegründet. Erklärtes Ziel der Gütegemeinschaft mit Sitz in Hennef  ist, die Qualität von Anlagen der Grundstücksentwässerung zu verbessern und gleichzeitig eventuellen Verunreinigungen von Grundwasser, Gewässern und Boden durch undichte und/oder schadhafte Abwasseranlagen entgegenzuwirken.

An der Gründung beteiligt waren neben der DWA und ihrem Schwesterverein Gesellschaft zur Förderung der Abwassertechnik e.V. (GFA) der Güteschutz Kanalbau e. V., die Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke e.V. (ÜWG-SHK), der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK), die Unternehmen Bochtler GmbH Haustechnik und die PKT Pader Kanal Technik – Rohr frei GmbH & Co. KG sowie als förderndes Mitglied die Gütesicherung Entwässerungstechnik (GET). Weiteres Gründungsmitglied seit 1. Januar 2015 ist der Verband der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen e.V. (VDRK).

Dipl.-Ing. Sven Pack ist Vorsitzender des Vereins, Stellvertretender Vorsitzender ist Dipl.-Bw. (FH) Ralph Sluke; Geschäftsführer ist Dipl.-Ing. Dirk Bellinghausen.

Einheitliche Qualitätsstandards für die Herstellung, baulichen Unterhalt, Prüfung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen sind in den Güte- und Prüfbestimmungen des RAL-GZ 968 niedergeschrieben und werden von der Gütegemeinschaft Grundstücksentwässerung überwacht. Gleichzeitig wird überwacht, ob Gütezeichenbenutzer die Gütezeichensatzung einhalten.

Mitglieder der Gütegemeinschaft können bundesweit tätige Organisationen, deren Mitgliedsunternehmen im Bereich der Grundstücksentwässerung tätig sind, sein, sowie  einzelne Betriebe und natürliche und juristische Personen. Die eigentliche Gütesicherung obliegt dem Güteausschuss, der sich aus mindestens sechs Personen zusammensetzt. Ein weiteres Organ ist der bis zu 17-köpfige Fachbeirat.